Deutsche Banken im Vergleich

Die deutschen Banken im Vergleich

Die Erträge der deutschen Banken sind im internationalen Vergleich nicht ausreichend diversifiziert. Die Deutsche Bank trifft IBM: Wie die IT aus der Krise kommt. Die wichtigsten Zinssätze im Weltvergleich An dieser Stelle finden Sie aktuelle Untersuchungen zu Finanzthemen aus der Welt der Finanzen. Nutzen Sie unsere Grafiken und Tafeln, um sich über die Entwicklungen bei Zahlungsmitteln und Banken sowie über die Entwicklungen der europäischen und internationalen Leitzinsen auf dem Laufenden zu halten. Mit diesen Einstellungen können Sie Diagrammdarstellungen auch als tabellarische Darstellung vornehmen.

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Ein internationaler Vergleich des deutschen Bankensystems: Vergleich von.... - Dr. Andreas Mugler

Andererseits fungieren die Banken dem Land als Darlehensgeber oder als Institution zur Beschlagnahme.... Typen von Banksystemen. 3.1 Der Ausdruck Banksystem Der Ausdruck "System"... und andere Kreditinstitute sowie Niederlassungen von ausländischen Banken. Publikationen der Deutschen Bank (2007e), monatlicher Bericht.... des .... Angaben in Mio. EUR Mitarbeiter 2005 Durchschnittliches Jahresendergebnis 2005 in Mio. EUR Volks- und Raiffeisenbanken Berlin Volksbank eG, Berlin 11.565,0 .....

Bankgruppen 1000 1500 2000 Kreditbanken (Großbanken, Regionalbanken, Zweigniederlassungen ausländischer Banken) Neben der Anzahl der AIs, der Anzahl der operierten Banken auch.... Notenbanken und 25,6 bzw. 24,9 Prozent der "sonstigen Bankengruppen" Kreditvergabe an Banken (MFIs) ..... Deutschland. Die Deutschen. Das Provisionsergebnis im Vergleich zum Dax (siehe auch Anlage 24 - Vergleich des Provisionsergebnisses mit dem Dax). Der Spread für "Alle Bankengruppen" hat sich (2000 bis 2002) fast verdoppelt.....

Bankgruppen. Die (....) die Weiterentwicklung anderer Banksysteme.

Die Leistungen deutscher Banken in einem japanischen Umfeld

Die europäischen Banken mussten mit wachsender Zurückhaltung gegenüber einem bevorstehenden Ende der Tiefzinsphase ihre kurzfristigen Ertragspläne in den vergangenen Wochen nach unten revidieren. Die drohende "Japan-Situation" war wieder da. Derzeit arbeiten viele Experten an einer Parallele zu Japan, darunter Michael Heise, Chefökonom der Allianz, der im Händelsblatt Europa vor einer "verlorenen Dekade" wie in Japan mahnte.

Aber was würde das Japan-Szenario für die deutschen Grossbanken, Länderbanken und regionalen Banken ausdrücken? Wir haben diese Fragestellung mit einer ausführlichen Simulierung der deutschen Bankenbilanzen untersucht und die Analyse-Ergebnisse - nach der Präsentation des Japan-Szenarios - in diesem kurzen Artikel zusammengefasst. Japan: Niedrige Zinsen und "Verlorene Jahrzehnte" In den 80er Jahren sorgte die japanische Expansionspolitik für rasch steigende Vermögenspreise und die bekannte "Vermögenspreisblase", die sich vor allem im Nikkei 225-Index und auf dem Grundstücksmarkt auswirkte.

Zusammen mit massiven Strukturproblemen wie Alterung und Staatsschulden führte die explodierende Vermögenspreisblase zu einer Rezession in der Bilanz (Einzelpersonen und Firmen tilgen statt zu leihen) und markiert den Auftakt zu Japans "Verlorenen Jahrzehnten" eines stetigen BIP-Wachstums. Zinssenkungen und weitere wirtschafts- und währungspolitische Massnahmen (Konjunkturprogramme, Abwertung der Währungen, Liquiditätszuteilung an die Banken) waren aufgrund der anhaltenden Strukturprobleme weiterhin ineffizient.

Im Vorgriff auf eine längerfristige Tiefzinspolitik der Bank of Japan hat sich die japanische Zinskurve immer flacher entwickelt. Obwohl in Deutschland keine Vermögenspreisblase japanischer Prägung zu erkennen ist, erkennen lokale Ökonomen eine Parallele zu Japan (siehe Grafik 1) und weisen immer häufiger auf die nachteiligen Folgen einer anhaltend niedrigen Zinsperiode hin. Vor allem makroökonomische Kennzahlen weisen neben Warnhinweisen auf mögliche spekulative Blasen im Immobilienbereich und an den Aktienmärkten auf eine Parallele zu Japan hin.

Vor allem die Wachstumszahlen des lokalen BIP, die Inflationsziffern und die sinkenden Sparraten verdeutlichen die japanischen Trends. Für die weitere Entwicklung werden Warnungen vor den ökonomischen Lasten der "Alterung" Deutschlands in Verbindung mit dem Fehlen weiterer Strukturreformen (z.B. neue Staatsschulden, Sozialleistungen, Arbeitsmarkt) ausgesprochen - Lasten, die eine Zinserhöhung für die Wirtschaft Japans (und den Staatshaushalt) bis heute nicht denkbar machen.

Die japanischen Banken hatten nach dem Platzen der Vermögenspreisblase 1990 mit hohen Abschreibungen und stagnierender Nachfrage nach Krediten aufgrund von Überverschuldung und Deklation zu kämpfen. Die japanischen Banken hatten mit hohen Abschreibungen zu kämpfen. Auch die Kreditvergabe an die japanischen Banken war aufgrund von Überverschuldung und Deflationen schwierig. Darüber hinaus ist mit dem Start der Tiefzinsphase 1995 der Zinsüberschuss als Haupteinnahmequelle zusammengebrochen und führte bei einer großen Anzahl von Banken zu einer De-facto-Insolvenz. Die staatlichen Beihilfemaßnahmen für Banken in Schwierigkeiten waren nicht mit der Anpassung der Bilanz oder der Rentabilität des Unternehmensmodells verbunden, wie es bei der europäischen Regelung der Fall war.

Nur eine härtere staatliche Intervention ab 1997 brachte die Liquidation vieler "Zombiebanken" und eine Straffung des Bankwesens mit sich. Durch massive Kosteneinsparungen durch den Rückgang um ca. 40% (!) aller Beschäftigten, den offensiven Aufbau des Kommissionsgeschäfts, den vermehrten Ankauf von Bundesanleihen und die internationale Ausdehnung der Groß- und Industriebanken konnten die japanischen Banken ab 2002 ihre Basisrentabilität im Niedrigzinsumfeld mindern.

Der CIR-Durchschnitt konnte von 79% im Jahr 1990 auf 67% im Jahr 2013 gesenkt werden und liegt seit dem Start der Tiefzinsphase immer unter 70%. Zwischen 1990 und 2013 lag das Bilanzsummenwachstum der japanischen Banken jedoch nur bei 0,3% p.a. Das Bilanzsummenwachstum der japanischen Banken lag jedoch nur bei 0,3% p.a. Im Großen und Ganzen hat sich der japanische Banksektor zwar gefestigt, ist aber mit einem großen Staatsanleihenportfolio weiterhin stark von der wirtschaftlichen Situation in Japan abhängt.

Um die zu Beginn gestellte Fragestellung nach den Effekten des Japan-Szenarios auf deutsche Banken zu beantworten, wurde die Historie der Bilanz- und GuV-Konten für die drei wichtigsten Gruppen von Instituten (Großbanken, Landes- und Regionalbanken sowie Spar- und Genossenschaftsbanken) nachvollzogen. Der Verlauf der Asset and Liability Spreads wurde ceteris gleichbedeutend mit der geschäftsmodellspezifischen Prozessfiktion simuliert[1].

Lediglich das im Vergleich zu 2008-2012 sehr geringe Bewertungsergebnis wurde für die Berechnung aufbereitet. Bis 2018 ist die im Vergleich zu anderen Sektoren bereits geringe Eigenkapitalrendite gegen Null gerichtet (Großbanken 0,3%, Landbanken 3,0%, regionale Banken 1,2%). Damit liegt die Eigenkapitalrendite der deutschen Banken unter der aktuellen Rendite früherer Staatsanleihen - mit einem signifikant niedrigeren Ratingbereich.

Wie groß der Gegenmaßnahmenbedarf ist, verdeutlicht auch die Historie der Cost-Income-Ratio (CIR), deren Meter und Aufwendungen in dieser Simulationsrechnung unverändert wurden. Durch den Rückgang des Zinsüberschusses verschlechterte sich die CIR der Großbanken von 82% im Jahr 2013 auf 89% im Jahr 2018; auch die Regionsbanken, deren CIR von 66% im Jahr 2013 auf 81% im Jahr 2018 stieg, sind davon besonders tangiert.

Die CIR der Länderbanken sinkt aufgrund der in der Regel recht guten Kreditvergabe und des ohnehin schon großen Anteils an variabel verzinslichen Vermögenswerten nur leicht von 63% im Jahr 2013 auf 66% im Jahr 2018. Die entwicklungspolitische Situation der Stammkapitalquote (CET1), die mit 9,4% im Jahr 2018 unter der Obergrenze der CET1-Quote (einschließlich des antizyklischen Puffers) von 9,875% zu liegen kommt, wird auch für die großen Banken voraussichtlich nüchternd sein.

Von dieser Unterbietung der CET1-Ratio sind vor allem die Grossbanken aufgrund der RWA-Anpassung und der verstärkten Kapitalabzüge / Aufsichtsfilter betroffen. Der unterschiedliche Einfluss des "Japan-Szenarios" auf den RoE der drei wichtigsten Gruppen von Instituten (Großbanken, Länderbanken und Regionalbanken) ist vor allem auf die unterschiedliche Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe zurückzuführen. Rückläufige Passivmargen verringern den Indikator der RoE-Berechnung - ein Umstand, der bei regionalen Banken deutlicher zu spüren ist als bei relativ diversifizierten Grossbanken.

Lediglich die Länderbanken verfügen über einen vergleichsweise konstanten RoE-Zähler - der wesentliche Grund dafür ist die im Vergleich zu den Passivüberschüssen bei Groß- und Landesbanken bereits auf einem niedrigen Zinsniveau liegende hoch variable Zinskomponente. Damit liegen MEZ1, Verschuldungsgrad und LCR, mit den oben erwähnten Ausnahmen für große Banken, immer über den gesetzlichen Mindesteinhalt.

Die deutschen Banken können bei der Erarbeitung von Maßnahmen zwei wichtige Schlussfolgerungen aus dem Japan-Fall ableiten. Die aggregierten ordentlichen Erträge aller in Japan ansässigen Banken sanken trotz umfassender Vertriebs- und Diversifikationsmassnahmen in der Tiefzinsphase und liegen 2013 bei 1,78% der Konzernbilanzsumme (davon 1,08% im Zinsüberschuss), was für deutsche Banken (noch?) unvorstellbar niedrig ist. Zum anderen waren Kosten- und Umstrukturierungsmaßnahmen die Hauptgründe für die Rückführung der jap. Banken in die Gewinnzone.

Die deutschen Banken haben bereits umfassende Maßnahmen zur Kostensenkung durchgesetzt. Verglichen mit den umfangreichen Umstrukturierungsmaßnahmen der japanischen Banken können sie und ihre Mitarbeiter bei einem längeren Zeitraum mit niedrigen Zinsen immer noch mit schmerzhaften Situationen konfrontiert sein.

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