Dfl Bank

Dfl-Bank

DFB und DFL ehren die Ehrenämter jedes Jahr an diesem Spieltag. Deutschsprachige Kreditinstitute und ihre Auslandskunden Treten in der Regel auch Kritik am Geschäft des betreffenden Geld-Hauses auf, danken sich die Kreditinstitute - im Gegensatz zu Industriekonzernen - für die Kritik und sichern höflich zu, dass sie "so viel wie möglich beantworten wollen". Auch viele der in Deutschland ansässigen Finanzinstitute, die im Zuge ihrer Forschung nach den Panama-Papieren gefragt wurden, sind der Meinung.

Lediglich eine Bank war unverschämt: "Die Angaben sind größtenteils falsch. In den Panama-Papieren erscheinen 28 verschiedene Aspekte deutscher Finanzinstitute, in der ganzen Welt gibt es mehr als 500 renommierte Kreditinstitute, von der Dt. Bank über die UBS bis zur Royal Bank of Canada. Doch auch mittelständische Finanzinstitute, die der Allgemeinheit nicht bekannt sind, haben die Dienstleistungen der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca (Mossfon) aus Panama in Anspruch genommen, um Postfachunternehmen für vermögende Privatkunden zu bedienen.

Demnach haben die Kreditinstitute bei Mossack Fonseca insgesammt 15.600 Offshore-Gesellschaften bestellt, darunter auch unbedenkliche Vorfälle. Es ist unbedenklich, wenn bankfinanzierte Schiffen und Flugzeugen auf den Kaimaninseln eingetragen sind und das Unternehmen, das sie betreibt, seinen Sitz in Panama hat. Im Bereich der Steuerparadiese sind neben Rechtsanwälten, Anlageberatern und Wirtschaftsprüfern die größten Akteure die Kreditinstitute.

Diejenigen, die viel Kapital haben und wenig an den öffentlichen Sektor abgeben wollen, wenden sich in der Praxis meist nicht an Unternehmen wie Mooss. Prinzipiell ist das einfach: Die Bank bestellt ein Unternehmen mit einem Phantasienamen und einer Steuerparadiese für ihre Kundschaft, Strohmännchen leiten das Geschäft formell und der andere Teil ist still.

Die Kooperation zwischen den dt. Kreditinstituten und der Firma Fonseca ist oft in den Panama-Papieren zu sehen. Sie richtet sich an die Commerzbank in Luxemburg, in der der Mossfon-Mitarbeiter eine Präsentation hält, die er selbst von Jürgen MOSSAK, dem Mitbegründer der Firma, erhielt und die wie eine Betriebsanleitung für den Aufbau von Briefkästen und deren Buchhaltung lautet.

Sender: Mossack Fonseca Luxembourg - Empfänger: Commerzbank International S.A. |Im Allgemeinen ist eine Ausgestaltung möglich, bei der ein privater Kunde weder Kontobesitzer noch wirtschaftlicher Eigentümer ist (....) Dies setzt jedoch die Mitwirkung Dritter voraus und damit eine Ausgestaltung, die das absolute Vertauen des privaten Kunden auf den/die Dritten erfordert. Ich nehme an, das sind die Ufer und Moos.

Anschließend erläutert Mossack, wie der Klient sein Geld in eine Privatstiftung in Panama verpacken kann, ohne nach aussen zu begünstigen: "Eine dritte Persönlichkeit (z.B. das Roten Kreuz oder ein Angehöriger außerhalb der EU) wird als Begünstigte bestellt. Abschließend erläutert Mossack auf den Punkt gebracht, was der Bankkunde davon hat:

Sender: Mossack Fonseca Luxembourg - Empfänger: Commerzbank International S.A. | Er hat den Vorzug, den Finanzbehörden die (....) Frage nach Kontoerwerb, wirtschaftlich Berechtigter und Handlungsvollmacht wahrheitsgetreu absprechen zu können. Der Mossack Fonseca unterstrich auf Wunsch, dass den Verbrauchern keine "Lösungen" angeboten werden, um gegen Gesetze zu verstossen und Steuern zu missbrauchen.

"Nach den Ergebnissen von SZ, NDR und WDR haben am Standort Moossfon zumindest 14 dt. Kreditinstitute mehr als 1200 Brieffachunternehmen für ihre Kundschaft gründet oder managt. Bis 2007 hat die Dt. Bank allein mehr als 400 Offshore-Gesellschaften aufgebaut. Nach den verfügbaren Informationen sind 50 von ihnen noch tätig, aber nach den Panama-Papieren gilt die Bank für die meisten von ihnen nicht mehr als Mittler und hat dieses Geschäftsfeld weitestgehend aufgegeben.

Offshore-Unternehmen von Auftraggebern verwalten oder tun dies immer noch. Dass die deutschen Finanzinstitute seit einiger Zeit auf dem richtigen Weg sind, ist nun keine neue Erkenntnis. Das Geschäft der deutschen Kreditinstitute mit Moosfon hat vor gut zehn Jahren wirklich begonnen, dem eine gutgemeinte politische Weichenstellung vorausging: Die Richtlinie über das Interesse an Europa ist seit dem I. Januar 2005 in Geltung.

Wer als Bundesbürger sein Kapital auf französische Bankkonten legt, kann seine Zinseinnahmen nicht mehr vor den Steuerbehörden verbergen. In der Schweiz, Luxemburg und Österreich wird eine so genannte Verrechnungssteuer auf Zinseinnahmen von ausländischen Personen erhoben - das Kapital soll in die Heimatländer fließen. Infolgedessen haben Steuersünder um 2005 herum mehrere tausend Brieffachunternehmen gegründet - mit Hilfe deutschsprachiger Kreditinstitute.

Das geht aus den Panama-Papieren hervor, wie diese Abbildung zeigt: Der luxemburgische Gouverneur von Moossfon hat seinen Vorgesetzten in Panama Mitte Mai 2005 geschrieben: |....es sollte Sie nicht überraschen, wenn ich Ihnen erzähle, dass der Verkauf in Europa sehr gut läuft. Allein in diesem Vormonat hat er bereits 20 Unternehmen auf den British Virgin Islands, zehn auf den Seyschellen und 85 in Panama veräußert.

"Wie knuddelig, so die Panama-Papiere, die Beziehung zwischen den beiden Instituten und Mossack Fonseca war, zeigt sich in den E-Mail-Gesprächen und Gesprächsprotokollen zwischen Mossfon-Mitarbeitern und Bankenberatern, in denen beide Parteien offen über ihr Geschäft reden - schließlich waren sie unter sich. So berichten beispielsweise Angestellte einer in Deutschland ansässigen privaten Bank Mossfon-Beratern, dass ihre dt. Kundschaft aufgrund der Finanzbehörden in Luxemburg regelmässig Geld in die Niederlassung bringt.

So hat es die Bank letztendlich geschafft. Die Auseinandersetzung mit Mailbox-Unternehmen war, wie der Postverkehr zwischen den Kreditinstituten und der Anwaltskanzlei beweist, ein Tagesgeschäft: |Guten Morgen, ich wünsche Ihnen ein gutes Arbeitswochenende. Dies wurde von einem deutschen Investment-Banker aus Luxemburg am Montag, den 21. November 2006, an einen mossfonischen Angestellten geschrieben.

Der Angestellte einer Länderbank schrieb am späten Vormittag an seine Kontaktperson bei Mossack Fonseca, leicht pikiert: "Bitte senden Sie uns die Unterlagen für die Sandonyx Corp. (als Nachfolger für den vergriffenen Weram Development S.A.). Beispielsweise wird eine Angestellte der Dt. Bank, die im Steuerparadies Guernsey im Englischen Kanal tätig ist, am kommenden Wochenende mit ihrem Ansprechpartner bei Mossack Fonseca nachfragen, wie es um den Schutz der Daten in Panama steht: "Das ist nicht so hoch wie in anderen Jurisdiktionen", meint sie in der Mail; ein Mandant der Bank ist daher zurückhaltend.

In ihrer Stellungnahme an die DK will die Mossfon-Mitarbeiterin alle Bedenken zerstreuen - aus heutiger Perspektive fast merkwürdig: Das Rechenzentrum der Firma in Panama ist "state-of-the-art", für die gesamte Verständigung wird ein "Verschlüsselungsalgorithmus" verwendet, der natürlich "den allerhöchsten Weltklasse-Standards entspricht. Aber gerade weil solche geheimen Transaktionen auf wechselseitigem Vertauen basieren, begegnen sich unter Mossack Fonseca wieder und wieder persönliche Kontakte zwischen Bankern aus Deutschland und ihren Verbindungen.

Dies ist in den "Contact Reports" aus den Panama-Papieren nachzulesen, in denen Moosfon die Verhandlungen mit den dt. Bankiers im Detail auflistet. So trafen wir uns mal in der Bank, mal in diesem oder jenem guten Lokal in Panama-Stadt oder trafen uns zu einem Abendessen in Barcelona.

Zwei Mossack Fonseca-Mitarbeiter erklärten ein neuartiges Recht, das auf den British Virgin Islands in Kraft getreten war: "Insgesamt 43 Menschen nahmen teil", bemerkte der Aufnahmetechniker von Mooss. Doch die Begegnungen zwischen den Bankiers und Moosfon konzentrieren sich nicht immer auf den Beamten.

So teilt uns die Angestellte einer inländischen Bank im Sommersemester 2004 mit, dass sie und ihr Chefin den New York Marathon bestreiten werden und dass alle sehr beunruhigt darüber sind - auch diese Informationen erscheinen dem Unternehmen von Bedeutung und werden beachtet. Wiederum, auch im Sommer 2004, teilt uns die Bankierin bei einem Restaurantbesuch in Panama mit, dass ihr Arbeitsvertrag verlängert wurde und, wie Moosfon gerne feststellt, "sie wird weiter mit uns zusammenarbeiten".

Dabei grüßt der Bankier auch Jürgen Mossack, den Begründer des Offshore-Anbieters. Daher werden wenige Woche später, im Sept. 2004, von der Bank des Marathonläufers auch die Reisekosten für eine Mossfon-Mitarbeiterin nach Guatemala übernommen. Der Kunde sollte über neue Finanzierungsprodukte aufgeklärt werden. Der Kunde: Die Mossfon-Mannin erzählt von der Ökonomie in Panama und von privaten Gründungen.

Das Echo der Auftraggeber war "begeistert", bemerkt ein Mossfon-Mitarbeiter, "sie wollten fünf Privatstiftungen mit Hauptsitz in Panama errichten. Übrigens ist er hundertprozentig überzeugt, dass die Bank aus Deutschland auch in Zukunft unabhängige Fundamente einkaufen wird. In den Panama-Papieren wird das Abbild einer Industrie gezeichnet, die - teilweise vom Gesetzgeber geführt, teilweise mit Milliarden gestützt - den Verbrauchern dazu verhilft, den Gesetzgeber und die Öffentlichkeit zu schaden; aber auch das Abbild eines Teiles der Bevölkerung, für den der Ausspruch "Für jeden das Seine, für mich das Meiste" nicht nur ein Sprichwort war.

In Panama ist es seit langem ein sicheres Land für verschmutztes Zaster. In Deutschland hatten die Verantwortlichen seit vielen Jahren keinen genauen Einfluß mehr. Erst vor zwei Jahren wurde dies geändert, als ein Informantenermittler aus Nordrhein-Westfalen für fast eine Millionen EUR internes Material von Mossack Fonseca ausgab. Die Daten sind bereits einige Jahre zuvor veraltet und umfassen nur wenige hundert Offshore-Gesellschaften - während die Panama-Papiere mehr als 214.000 Offshore-Gesellschaften umfassen.

Die Ermittler hatten jedoch genügend klare Beweise, um gegen mehrere inländische Kreditinstitute vorgehen zu können, deren luxemburgische Tochtergesellschaften davon in Mitleidenschaft gezogen wurden. Sie zogen im Frühling 2015 einen Streik gegen die Commerzbank ab und suchten die Zentrale in Frankfurt sowie die Häuser mehrerer Bankangestellter und knapp hundert Kundinnen und -kunden ab. Dann will die Commerzbank zweifelhafte Kundschaft konsequent bereinigt und veräußert haben.

Andererseits veräußerten andere Kreditinstitute nur einen Teil ihres Auslandsgeschäfts und schlossen Auslandsniederlassungen, als die EU-Kommission die staatlichen Finanzinjektionen mit strengen Bedingungen verband. Wie die Commerzbank heute bekannt gibt, hat sie ihr Geschäft im Jahr 2008 "bereits ohne externen Regulierungsdruck" " nachhaltig restrukturiert und auch von der Generalstaatsanwaltschaft " positives Urteil gefällt. Das Ermittlungsverfahren der Bundesbehörden ist noch nicht zu Ende.

Mittlerweile sind weitere Institutionen in den Blickpunkt der Ermittler gerückt, wie z.B. eine schweizerische Tochtergesellschaft der Deutsche Bank, die bereits im nebenstehenden Jahr eine Geldstrafe von 31 Mio. USD an die US-Behörden zahlen musste, weil sie den US-Bürgern helfen soll, ihre Steuerverpflichtungen von 2008 bis längstens 2013 zu vermeiden.

Weltweit ist die Bank nach wie vor in vielen Steuerparadiesen vertreten - Kaimaninseln, Schweiz, Guernsey, Jersey, Luxemburg, Mauritius, Vereinte Arba..... Ein interner Vermerk eines Mossfon-Mitarbeiters verdeutlicht, wie engagiert sich die Bank für die Wünsche ihrer Mandanten einsetzt. |Ich bin derzeit in Verhandlung mit der DEUTSCHEN BANK LUXEMBURG über die Möglichkeiten der Nutzung unseres Services.

Diese sind daran interessiert, Panama-Unternehmen zu verwenden, aber wie viele andere dt. Unternehmen haben sie ein großes Schwierigkeiten, den Firmennamen der BO hinter jedem Unternehmen zu benennen. Bis vor kurzem hat die Bank diese Einstellung beibehalten: 2014 bat ein Mossfon-Mitarbeiter die Bank in Guernsey im Zuge einer Routineprüfung nach dem tatsächlichen Inhaber einer noch tätigen Offshore-Gesellschaft.

Selbst von Mossack Fonseca hatte die Bank Unterlagen erhalten, die von den Scheinregisseuren blank unterzeichnet worden waren. Auf diese Weise konnte die Bank die Vertraulichkeit ihrer Mandanten bewahren und ihre Identität in die Handlungsvollmachten selbst mit einbeziehen. Die Postfachfirmen werden auch in großen Mengen mitbestellt, ein einziger Angestellter der Dt. Bank, gemäß einer Mossfon-Note vom 16. Juli 2010, die in den Panama-Papieren inbegriffen ist. Sie haben etwa zehn Postfachfirmen pro Votum.

Bereits ein Jahr zuvor traf ein Mossfon-Mitarbeiter drei Bankkaufleute, die für die Dt. Bank im Steuerparadies Guernsey tätig sind, und stellte dann fest: "Sie bestätigten, dass sie mit den Leistungen von Mossack Fonseca zufrieden waren. "Ein weiteres Gespräch mit den Repräsentanten der Bank wenige Monaten später, fasste ein Mossfon-Mitarbeiter zusammen: "Das war ein sehr entspanntes, freundschaftliches und positives Gespräch, es gibt die Perspektive, dass dieser Mandant unsere Leistungen in den kommenden Monaten noch mehr in Anspruch nehmen wird.

"Auf Anfragen zu Moossfon oder den Offshore-Kunden der Bank sagte Deutschlands größtes Geldinstitut: "Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir keine Informationen über mögliche oder tatsächliche Debitorenbeziehungen liefern. "Neben der Platzierung von Offshore-Gesellschaften erzielen oder erwerben die dt. Kreditinstitute auch durch die Führung von Scheingeschäften an der Börse oder an der Börse in Deutschland. An der Spitze steht die Berenberg Bank mit Sitz in Hamburg.

Eine gute Anschrift ist das Geld-Haus an der Innenalster; es ist das ýlteste Kreditinstitut in Deutschland und die zweitýlteste Bank der Wel. Über die 1590 errichtete Bank werden Tradition" und "Werterahmen" oft erwähnt. Teilweise hatten rund sechzig Offshore-Gesellschaften ihre Geschäfte mit der schweizerischen Berenberg-Tochtergesellschaft geführt.

Im Frühling 2015 fühlte sich die Bank mit der spektakulären Verhaftung eines Österreichers und Venezolaners unwohl, der von US-Forschern beschuldigt worden war, rund 100 Mio. USD für die kolumbianischen Arzneimittelkartelle geflossen zu sein. Die Berenberg Bank hat auf Verlangen erklärt, dass sie sich nicht zu den Verbrauchern äußert. Laut interner E-Mails von Mossack Fonseca hat die Berenberg Bank Ende letzten Jahres ihre Geschäftsbeziehung mit der pannamaischen Anwaltskanzlei gekündigt.

In einer stylischen Beantwortung der Geschäftsfrage stellt die Bank fest, dass es nach wie vor üblich und rechtlich üblich ist, dass die Bank für Offshore-Gesellschaften ein Konto führt. Doch auch die Berenberg Bank (Schweiz), die in den Mossfon-Dokumenten so gepriesen wird, verwaltet keine Unternehmen: "Es gehörte nie zum Geschäft der Berenberg Bank (Schweiz) AG, Offshore-Gesellschaften zu errichten und zu vertreiben".

Bei Berenberg werden nur solche Aufträge ausgeführt, die "gemäß den gesetzlichen Anforderungen ermittelt wurden". Die Panama-Papiere enthalten eine Vielzahl von Beispielen, bei denen es fragwürdig ist, ob die betroffenen Institute wirklich wissen, mit wem sie geschäftlich zu tun haben.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum