Kreditplaner

Bonitätsplaner

Einzelansicht Smart-Phones, interessante TariF-Modelle und rasante Mobilnetze bringen die mobilen Dienstleistungen voran. Wer im noch relativ jungen Bereich der mobilen Finanzdienstleistungen profitabel sein will, muss überdenken, sein angestammtes Business-Modell ausbauen und seine Unternehmensstrategie umstellen. Es ist von entscheidender Bedeutung, die Kundenakzeptanz für die neuen Dienstleistungen zu erhöhen, die Vorzüge zu kommunizieren und deutlich zu machen, dass der Bereich Mobiler Finanzdienst viel mehr als Online-Banking für das Handy mitmacht.

Insbesondere sollten sich die Kreditinstitute auf die mobilen Anwendungen konzentrieren, die den Benutzer in Alltagssituationen unterstützt und daher vielfach genutzt werden. Wenn die klassischen Kreditinstitute diese Entwicklungen außer Acht lassen, droht ihnen der Verlust der Verbindung und die Überlassung des "mobilen Bereichs" an neue Wettbewerber wie den Internetriesen Google oder Zahlungsdienste wie z. B. Google.

Sie erweitern ihre Plattform bereits zunehmend in den Bereich der mobilen Finanzdienstleistungen. In den Leistungsportfolios der Kreditinstitute sind vier strategisch wichtige Geschäftsbereiche zu identifizieren, in denen neue Mobilfunk-Kundendienste besonders gut geeignet sind: Intelligentes Bankwesen, intelligenter Handel, intelligente Finanzplanung und intelligente Finanzierung. Mit Smart Banking können Sie alle Ihre Banktransaktionen bequem von zu Hause aus abwickeln - weit über die reine Kontostandsabfrage oder eine Geldtransfer.

Smart Banking erfordert ein benutzerfreundliches, intuitiv zu handhabendes Konzept und die Konzentration auf Sachverhalte, die es den Kundinnen und -kunden leichter machen, ihre Bankgeschäfte im Alltag zu erledigen. Pioniere wie die tuerkische Garanti Bank haben ihre Dienstleistungen bereits zum Teil in diese Richtungen ausgerichtet. Dies sind in der Regelfall Verbraucherkredite mit einem Kreditbetrag von maximal weniger als EUR 1000.

Die Akzeptanz der Verbraucher ist eine Grundvoraussetzung für den Markterfolg von Smart Banking: Eine Applikation, die nicht virtuell bedient werden kann, vereitelt die Verbraucher - gerade im noch relativ jungen Bereich der mobilen Finanzdienstleistungen -, wäre dies ein Desaster. Denn die zum Teil noch zögernden Anwender würden in absehbarer Zeit wahrscheinlich Mobilbankgeschäfte vermeiden. Allerdings basieren die mobilen Anwendungen von Kreditinstituten bisher überwiegend auf der jeweiligen Website und ermöglichen keine benutzerfreundliche Handhabung für die mobilen Touchscreen-Terminals.

Die Bereitstellung von Dienstleistungen, die auf die jeweilige Kundensituation abgestimmt sind, wäre ein weiterer Baustein in der Entwicklung der Benutzerfreundlichkeit. So könnte z. B. nach einem Kauf in einem Laden der zu bezahlende Geldbetrag unmittelbar in den Einkaufswagen des Smartphones auf dem Smartphone des Kunden übertragen werden. Er könnte dies dort leicht finanzieren oder bei Notfällen eine Finanzierungsmöglichkeit mit seiner Hausbank finden.

Smart-Trading geht weit über die bisher angebotenen Mobilfunkdienste für den Börsenhandel hinaus: Diese beschränkten sich bisher auf den Erwerb oder die Veräußerung von Wertschriften, die Überprüfung des Aktienportfolios und ggf. weitere Angaben zu den Investments. Der Smart Trading dagegen erschließt bisher unerschlossene Potentiale, indem er den Kundenaustausch vorantreibt, zum Beispiel durch die Nutzung oder das Bereitstellen einer Social Platform.

Letztere ist eine Handelsplattform, auf der sich auch ungeübte Trader zurecht finden können und z.B. Devisen, Rohstoffe auf einfache und unterhaltsame Weise Handel betreiben. Die Smart Financial Planning, das dritte Geschäftssegment für Mobilfunkdienste, eröffnet den Verbrauchern eine Vielzahl neuer Anlaufstellen - zum Beispiel für das Verwalten der alltäglichen Haushaltausgaben oder für die monatliche Fixkostenplanung.

Es erlaubt den beweglichen Zugang zum Bankkonto und den Vergleich mit den dort gespeicherten Ausgabenbudgets. Zum Beispiel, ob der Erwerb einer neuen Anlage mit den monatlichen Fixkosten vereinbar ist. Die weiteren Einsatzmöglichkeiten solcher digitaler Finanz-, Haushalts- und Kreditplaner sind vergleichende Statistiken, die zeigen, wie viel ein Hausstand in Deutschland mit vergleichbarem Gehalt und gleicher Personenzahl im Durchschnitt für Mieten oder Wärmekosten aufwendet.

Zusätzlich kann der Auftraggeber mit einer geeigneten mobilen Applikation die Erkenntnisse aus seinem Situationsumfeld in seine Finanzierungsplanung einfließen lassen und die Applikation so konzipieren, dass sie ihn rasch, zielgerichtet und präzise zum richtigen Zeitpunkt "trainiert". Dabei kann es sich um Pensionsangebote, Fondstipps oder einen Verweis auf ein besonders günstiges Darlehen handeln.

Schließlich können die so erhobenen anonymen Daten der Kundschaft auch für Marktforschungszwecke genutzt werden und liefern aus Kundensicht wichtige Erkenntnisse als Grundlage für weitere Werbeaktionen oder Kampagnen. Intelligente Finanzierungen - das vierte Standbein - basieren auf Erfahrungswerten aus dem Bereich des sozialen Netzes: Ein Beispiel ist der Peer-to-Peer-Kredit. Die Anzahl der Marktteilnehmer nimmt ständig zu, darunter Start-ups wie die Fidor Bank, die ihre Kundinnen und Kundschaft durch peer-to-peer banking miteinander verbindet, oder der Funding Circle, ein Dienstleister, der auch Darlehensgeber ist, die sowohl von privaten Personen (peer) an private Personen als auch als Privatdarlehen ausgeben.

Aber auch hier gibt es für die Kreditinstitute handfeste Ansätze, ihr Geschäftsmodell voranzutreiben: sei es durch den Aufbau einer eigenen Kreditbörse oder durch die Zusammenarbeit mit bereits vorhandenen Plattformen. Alle mobilen Finanzdienstleistungen und der flächendeckende Zugang zur Informationstechnologie über die neuen Kundenkontaktstellen stellen die Informationstechnologie-Abteilungen vor eine Herausforderung: Die neuen Dienstleistungen müssen mit Informationen bereichert und neben den bereits vorhandenen auch in die Informationstechnologie integriert werden.

Folgende Fragestellungen werden aufgeworfen: Welche der neuen Mobilfunkpotenziale und Geschäftsbereiche - oder deren Kombination - sind für welche Banken geeignet? Inwiefern ist es möglich, Mobilfunkdienste so in die eigene IT-Landschaft zu verknüpfen, dass zum einen das Potential optimal genutzt werden kann, zum anderen aber auch kein Verlust an Erreichbarkeit, Sicherung und Wirtschaftlichkeit entsteht?

Erfahrungsgemäß muss ein Solution-Ansatz im Wesentlichen zwei Gesichtspunkte berücksichtigen: zum einen das Verstehen des gegenwärtigen und zukünftigen Nutzverhaltens der Anwender im Rahmen der neuen Technik und zum anderen ein ganzheitliches Architektur-Management, das Abläufe im Sinn einer Business IT-Ausrichtung achtet. Hinweis 1: Anpassung der Unternehmensstrategie an schnelle Wachstumszyklen In einem sich schnell verändernden Marktsegment, in dem ein App-Hype dem anderen nachläuft, ist für eine funktionierende Mobilfunkstrategie die nötige Anpassungsfähigkeit unerlässlich.

Das Anforderungsprofil an Mobilfinanzdienstleistungen kann sich schnell verändern. Daher ist es für eine Hausbank von großer Bedeutung, dass sie rechtzeitig Content auf dem Zielgerät austauscht und erstellt, ohne zu tief in die Systemarchitektur der Kernbanksysteme eingreifen zu müssen. Zu stark wäre eine verfahrenstechnische Einbindung der Mobilfunkplattform in die Backend-Systeme eine langwierige und kostenintensive Auflösung dieser Aufstellung bei jeder Veränderung.

Deshalb wird eine Entnahme der Mobil- oder Internetausgabe aus den Legacy-Anwendungen empfohlen. Diese Trennung ermöglicht es, das Erscheinungsbild eines flexiblen Finanzdienstleisters auf Endgeräte- und Mobilplattformebene zu ändern, z.B. in neuen Browser-Versionen oder neuen Mobilbetriebssystemen - ohne die oft sehr komplizierten Legacy-Anwendungen zu stören.

Nicht nur die technischen Voraussetzungen können sich verändern, sondern auch das Geschäftsmodell und die Konstellation in der Kooperation zwischen der EZB und den am Mobilfunk interessierten Akteuren. Sollte ein Finanzdienstleister zu stark mit seinen Kooperationspartnern, wie z. B. dem Mobilfunkbetreiber, fusionieren, wäre dies ein Hindernis für mögliche Änderungen. Hinweis 2: Erstellung einer ganzheitlichen UnternehmensarchitekturErfahrungen aus der Projektarbeit belegen, dass es ratsam ist, ein auf TOGAF (The Open Group Architecture Framework) basierendes Rahmenwerk für das Managen komplexer Szenarien, wie sie z. B. für den Einsatz mobiler Finanzdienstleistungen erforderlich sind, einzurichten.

Die Projektteilnehmer bilden die Unternehmensaufbau aus drei Blickwinkeln ab (GRAFIK 2): Business Operating Model: Ein definierter technischer Rahmen beschreibt die Grundstruktur des Unternehmensmodells und zeigt, wie der Mobilfunk später als Endprodukt arbeiten soll und welche Fachabteilung im Unter-nehmen für welche Komponenten verantwortlich ist. Auf das Geschäftsmodell schließt sich die Konzeption eines Architektur-Managements an, bei dem festgelegt werden muss, welche Platformen für die Mobilfunkdienste eingesetzt werden sollen.

Dieser setzt sich in der Regelfall aus Repräsentanten aller am Mobilfunk interessierten Personen zusammen und überwacht laufend die laufende Ausrichtung des Vorhabens. So ist es zum Beispiel möglich, mit Hilfe seines Smartphones zu beobachten, wie ein Kundin /Kunde seine Monatsausgaben geplant und managt. Indem sie solche Situationen genau beobachten und beschreiben, können die Fachbereiche diejenigen Punkte im Prozess erkennen, an denen die neue Problemlösung zu Einsparungen führen kann - zum Beispiel, wie die Mobilfunkvergabe eines Kleinkredits auf dem Handy eines Auftraggebers am effektivsten umgesetzt werden kann oder welche Vorzüge sich gegenüber einer bereits existierenden Problemlösung durch die Kreditvergabe vor Ort in der Bankniederlassung ergaben.

Zugleich bestimmt die Auswertung solcher Nutzungsszenarien den zusätzlichen Nutzen für den Verbraucher, so dass die zukünftige Abnahme des Produktes vorhergesagt werden kann: Wird die Vergabe für den Verbraucher leichter und kürzer? Andererseits lassen sich aus diesen Beispielen technische Lösungsansätze herleiten, die für ein reibungsloses Funktionieren der mobilen Abwicklung sowohl für den Auftraggeber als auch für das Finanzinstitut vonnöten sind.

Hinweis 4: Funktionsprüfungen vornehmen Nach Überprüfung der Akzeptanz durch den Kunden und der Wahl der Technikkomponenten sollten diese individuell auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden - bevor der Anbieter große Summen in die Entwicklung eines mobilen Finanzdienstleisters investiert - zum Beispiel anhand einer Fallstudie, in der Technikkomponenten getestet werden und die zeigt, ob der effektivste Technologiemix für die Umsetzung ausgewählt wurde.

Dazu wird empfohlen, in einem abschließenden Arbeitsschritt freundliche Benutzertests durchführen zu lassen, bei denen ausgesuchte Anwender die neue Software bereits im Vorfeld des Markteintritts unter fast realitätsnahen Rahmenbedingungen erproben. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob die Abwicklung mit dem abgeschlossenen mobilen Finanzdienst tatsächlich funktionier.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum