Kreditwesengesetz

Bankwesengesetz

Viele übersetzte Beispielsätze mit dem "Kreditwesengesetz" - English-German dictionary and search engine for English translations. Im Kreditwesengesetz sind unter anderem das Kreditgeschäft und das Kundenrecht geregelt. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Bankrecht" - Italienisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von italienischen Übersetzungen. Für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute gilt das Kreditwesengesetz (siehe Einführung in das Kreditwesengesetz ("KWG"). KWG Dieses Dokument finden Sie in der Navigationsstruktur.

Risikobewertung durch die Kreditanstalten

Die Zielsetzung des Kreditwesengesetzes ist es, den Bankensektor so zu führen, dass zum einen die Institute vor Zahlungsunfähigkeit gesichert sind und zum anderen die Spareinlagen der Investoren nicht beeinträchtigt werden. Dies soll den Bankensektor im Allgemeinen schützen. Die Aktivitäten von Gesellschaften mit dem Geschäftszweck "Bankgeschäfte", wie z.B. die Risikokriterien bei der Kreditgewährung, werden durch das Kreditwesengesetz (KWG) geregelt.

Ein wichtiger Bestandteil des Kreditvergabegesetzes ist die Festlegung, welche Risikobewertungen eine Hausbank vor der Kreditvergabe durchführt. Im Rahmen des Audits werden potenzielle Schwierigkeiten untersucht, die sich aus der Insolvenz eines Schuldners (Ausfallrisiko) oder Unwissenheit (Informationsrisiko) ergeben können. Es werden aber auch Problemstellungen aufgrund von Marktbewegungen (Marktrisiko) und einer möglichen Insolvenz des Kreditinstituts (Liquiditätsrisiko) beachtet.

Bei Finanzdienstleistungsinstituten, ohne die in Deutschland keine Bankdienstleistungen angeboten werden dürfen, gewährt die Deutsche Bundesbank (EZB) eine entsprechende Ermächtigung. Die EZB kooperiert bei der Erteilung dieser Lizenzen in enger Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die dann die Geschäftstätigkeit der EZB oder des Finanzdienstleisters überprüft. Sie kann sowohl gewisse Arten von Krediten einschränken als auch unfaire Werbemaßnahmen der Kreditinstitute verhindern.

Darüber hinaus beeinflusst die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Beschäftigungspolitik eines Institutes, indem sie nicht qualifizierte Geschäftsführer durch Sondervertreter ersetzen. Darüber hinaus sind Kreditinstitute und Finanzdienstleister dazu angehalten, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gewisse Auskünfte zu erteilen. Sie müssen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht neben der Solvenzerklärung und den Quartalsinformationen zu den Grosskrediten auch ihre Solvenz auf monatlicher Basis beweisen (Liquiditätsrechnung) und Monats- und Jahresabschlussrechnungen zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus sind Kreditinstitute und Bankinstitute verpflichtet, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bei außergewöhnlichen Ereignissen Informationen zur Verfügung zu stellen. Ein Verstoß gegen die Anforderungen des Kraftwerksgesetzes kann zu einer unangemeldeten Sondereprüfung durch die Bundesanstalt führen. Wenn sich herausstellt, dass eine Institution gegen das Kreditwesengesetz verstößt, können die Strafen von Verwarnungen bis zum Widerruf der Genehmigung ausreichen.

Nach dem Kreditwesengesetz (KWG) trennt die Betrachtung einer Bank nicht von der Einlage und dem Kredit. Die Berichterstattung über Groß- und Einlagengeschäfte stellt eine gesunde Beziehung zwischen beiden sicher. Überschreitet das Darlehensvolumen den zulässigen Betrag, so beschließt die BaFin, ob die Kreditgewährung erlaubt ist oder nicht.

Informationspflicht gegenüber Unternehmern, bei der die Kennzahlen für das einzelne Kredit- und Einlagenvolumen auf monatlicher Basis angegeben werden müssen (Solvenzzahlen). Beim Kredit wird zwischen Standardkrediten, Mio. und Grosskrediten umgeschaltet. Im Falle von Großrisiken muss die Berichterstattung alle drei Kalendermonate stattfinden. Das Kreditwesen definiert einen Grosskredit als alle Darlehen an einen Kreditnehmer in Höhe von zehn Prozentpunkten oder mehr des haftenden Eigenkapitals der Hausbank.

Ein Grosskredit ist somit ein spezielles Verlustrisiko für das Finanzinstitut im Bereich des Ausfallsrisikos. Zu Überwachungszwecken müssen sowohl Groß- als auch Millionendarlehen an die Evidenzstelle der DFG gemeldet werden. Dieser Bereich betreut die Kreditvergabe der Kreditinstitute. Hierbei handelte es sich nicht nur um Nichtbankenkredite, sondern auch um interinstitutionelle Finanzierungen.

Die in Deutschland als solvabilitätsrechtliche Umsetzung von Basel II reguliert die Eigenmittelanforderungen an eine Hausbank im Hinblick auf die Vergabe von Fremdmitteln. Basel II stützt sich neben der risikogewichteten Gewichtung der gewährten Kredite auch auf zwei weitere Eckpfeiler. Auf diese Weise können Marktakteure beurteilen, wie vorsichtig oder auf spekulative Weise ein Betrieb funktioniert, und es dementsprechend belohnen oder ahnden.

Mit Basel II wurde die in den 1980er Jahren in kraft getretene Basel I erweitert und die Eigenmittelquote erstmalig auf acht Prozentpunkte festgelegt. Diese Änderungen werden als Basel III bezeichnet und seit 2014 in der EU implementiert. Die Innovationen von Basel III umfassen eine Steigerung der Kerneigenkapitalquote auf sechs Prozentpunkte und die EinfÃ??hrung eines Kapitalpuffers.

Beide sollen dafür sorgen, dass die Kreditinstitute über erhöhte Reserven verfügen, die sie z.B. bei Zahlungsausfällen von Krediten in Anspruch nehmen können. Damit soll sichergestellt werden, dass im Krisenfall die Kreditinstitute nicht mit dem Geld der Steuerzahler zurechtkommen.

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